Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # Andris Hennig Restaurierung Potsdam / Berlin ## Sitemaps [XML Sitemap](https://hennig-restaurierung.de/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [Ein Möbel kehrt zurück-Restaurierung eines klassizistischen Sitz-Möbels in der Berliner Restaurierungswerkstatt](https://hennig-restaurierung.de/ein-moebel-kehrt-zurueck-restaurierung-eines-klassizistischen-moebels-in-der-berliner-werkstatt/): Das ist eine kleine Restaurierungsgeschichte, die vor kurzem endlich ihren Abschluss gefunden hat. Es ging in die Konstruktion dann in die Oberflächenbearbeitung und dann noch die Frage der Polsterung und des Bezuges. - [Aktuell Restaurierung eines Art Deco Zimmers in der Berliner Restaurierungs – werkstatt](https://hennig-restaurierung.de/aktuell-restaurierung-eines-art-deco-zimmers-in-meiner-berliner-restaurierungswerkstatt/): Ein einzigartiges Wohnensemble im Art Deco Stil bahnte sich den Weg in unsere Berliner Werstatt - [<i>Praxissemester pur </i> Fünf Monate Möbel restaurieren](https://hennig-restaurierung.de/praxissemester-pur-fuenf-monate-an-den-objekten/): Ein kleiner Bericht über die absolvierten Restaurierungsarbeiten einer Studentin des Studiengangs Restaurierung und Konservierung von der FH-Potsdam - [<i>Moderne Räume </i> Alte Möbel-Absolut kein Widerspruch](https://hennig-restaurierung.de/vom-hof-fuer-pferde-omnibusse-zu-studios-ateliers/): Historische Möbel bringen Tiefe und Charakter in moderne Räume und schaffen einen spannenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. - [<i>Restaurierung Schwedenstraße</i> Von einem Pferdehof zum Kreativort](https://hennig-restaurierung.de/testbeitrag/): Auf dem ehemaligen Pferdeomnibusbetriebshof tummeln sich heute verschiedenste Handwerksbetriebe und drei Restaurierungsfirmen. ## Seiten - [Stuhl restaurieren berlin](https://hennig-restaurierung.de/stuhl-restaurieren-berlin/): Anfragestellen - [Möbelrestaurierung berlin](https://hennig-restaurierung.de/moebelrestaurierung-berlin/): Anfragestellen - [Homepage – neu](https://hennig-restaurierung.de/): Restaurierung und Konservierung - [Danke](https://hennig-restaurierung.de/danke/): Der direkte Draht ist uns wichtig. Ob per E-Mail, Telefon oder über das Kontaktformular – Wir finden einen Weg in Kontakt zu treten. - [Kontakt](https://hennig-restaurierung.de/kontakt/): Der direkte Draht ist uns wichtig. Ob per E-Mail, Telefon oder über das Kontaktformular – hier ist der richtige Ort, um unkompliziert in Verbindung zu treten. Wir freuen uns auf den Austausch! - [Blog](https://hennig-restaurierung.de/blog/): Im Blog teilen wir regelmäßig Wissenswertes, Hintergründe und praktische Tipps rund um unsere Arbeit als Restauratoren für Holzrestaurierung und Denkmalpflege, aktuelle Entwicklungen und Themen, die uns bewegen. Ob Fachartikel, Einblicke hinter die Kulissen oder Erfahrungsberichte – hier ist Raum für Gedanken, die weiterbringen. - [Referenzen](https://hennig-restaurierung.de/referenzen/): Ein Auszug bereits restaurierter Werke. Tauchen Sie ein in unsere Schätze und überzeugen Sie sich von unserer Arbeit - [über uns](https://hennig-restaurierung.de/uber-uns/): Restaurator aus Leidenschaft - [Materialanalyse​](https://hennig-restaurierung.de/materialanalyse/): Material. Farbe. Geschichte. - [Was wir tun](https://hennig-restaurierung.de/leistungen/): Ob kunstvoll gefertigtes Möbelstück, Raumkunst oder ein umfassendes Restaurierungskonzept – jedes Werk stellt individuelle Anforderungen an Material, Methode und handwerkliche Sorgfalt. In meiner Werkstatt für Möbelrestaurierung und Möbelaufarbeitung in Berlin biete ich maßgeschneiderte Lösungen, die historische Substanz bewahren und den einzigartigen Charakter jedes Objekts erhalten. - [Impressum](https://hennig-restaurierung.de/impressum/): Diese Seite dient der transparenten Bereitstellung aller gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Anbieter, zur Kontaktaufnahme sowie zur Verantwortlichkeit für Inhalte. Sie bildet die rechtliche Grundlage für einen fairen und vertrauensvollen digitalen Auftritt. ## Referenzen - [<i> Biedermeiersekretär </i> Thüringen 1820 Birke geflammt](https://hennig-restaurierung.de/referenz/biedermeiersekretaer-thueringen-1820-birke-geflammt/): Das Möbel befindet sich derzeit in umfassender restauratorischer Bearbeitung. Neben umfangreichen Furnierergänzungen erfordern insbesondere die fehlenden und beschädigten Bauteile aufwendige Rekonstruktionsarbeiten, darunter präzise Drechsel- und Schnitzarbeiten. Die einzelnen Arbeitsschritte und der Fortschritt der Restaurierung können fortlaufend in den Beiträgen meines Blogs verfolgt werden. - [<i> Nähtischchen </i> in Nussbaum München um 1830](https://hennig-restaurierung.de/referenz/naehtischchen-in-kirschbaum-um-1830/): Mehrere Furnierbereiche lösen sich, besonders an der Deckplatte und an den Kanten, und die Einlagen liegen nicht mehr plan. Daher werden die gelösten Furniere und Einlagen gesichert und niedergeleimt, sodass die Deckplatte wieder geschlossen und eben wird. Anschließend wird die Konstruktion stabilisiert, um Bewegungen im Möbel zu reduzieren und neue Spannungen zu vermeiden. Abschließend wird die Oberfläche mit Schellack regeneriert, um dem Nussbaum wieder Tiefe und eine gleichmäßige historische Anmutung zu geben, ohne den Charakter des Möbels zu verfälschen - [<i> Kommode mit Schreibklappe </i> Mainfranken um 1820](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-mit-schreibklappe-mainfranken-um-1820/): Bei dieser Biedermeierkommode mit Nussbaumfurnier lag der Schwerpunkt der Restaurierung auf der Instandsetzung der Schubladenschlösser und der Rekonstruktion der fehlenden Schlüssel. Die Kommode war in ihrer Substanz weitgehend erhalten, die Schlossanlage war jedoch durch frühere Eingriffe stark beeinträchtigt. - [<i>Polsterstuhl-ehemals Schloss Liebenberg </i> um 1800 (Ephraim Ståhl)](https://hennig-restaurierung.de/referenz/stuhl-um-1800-ephraim-stahl/): In unserer Restaurierungswerkstatt Berlin wurden mikroinvasive Proben entnommen und als Querschliffe (DF-/UV-Auswertung) untersucht. Rekonstruiert werden konnten drei Fassungen: - [<i> Regalkommode </i> Mid Century 50er Jahre](https://hennig-restaurierung.de/referenz/regalkommode-mid-century-50er-jahre/): Kombiniertes Kommoden-Regal bestehend aus einem geschlossenen Korpus mit Schubladen- und Türbereich sowie einem aufgesetzten offenen Regalaufbau. - [<i>Tisch-Konsole </i> (J.C./J.M. Hoppenhaupt) um 1740](https://hennig-restaurierung.de/referenz/konsoltisch-um-1740/): In unserer Restaurierungswerkstatt in Berlin wurde eine Rokoko-Konsole aus der Zeit um 1740–1750 restauriert. Das Möbel wurde mir von einem privaten Sammler anvertraut und wird einem Entwurf von Johann Michael oder Johann Christian Hoppenhaupt zugeschrieben. Ursprünglich vergoldet, später vollständig versilbert, zeigte das Möbel erhebliche Alterungsspuren: stark oxidiertes Blattsilber, teils verlorene Oberflächen sowie freiliegendes rötliches Poliment der ersten Vergoldung. Ziel war es, die Konsole in ihrer historischen Wirkung zu bewahren und zugleich strukturell zu sichern. - [<i>Altarrelief </i> Lindenholz (Jakob Alberty) Kirche zu Uetz](https://hennig-restaurierung.de/referenz/altarrelief-jakob-alberty/): Jakob Alberty, ein talentierter Holzschnitzer des frühen 19. Jahrhunderts, erlangte durch seine Werke mit sakralen Motiven besondere Anerkennung. Seine Kirchenaltäre im italienischen Stil zeigen eindrucksvoll die Eleganz und räumliche Harmonie der Renaissance und verdeutlichen seine außergewöhnliche Beherrschung der Schnitzkunst. Alberty verband traditionelle Techniken der Holzrestaurierung mit künstlerischer Sensibilität und schuf so Werke, die nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch von tiefer religiöser Bedeutung sind. - [<i> Halbschrank </i> (SPSG) um 1860 ehemals Berliner Schloss](https://hennig-restaurierung.de/referenz/halbschrank-um-1860/): Die größte Herausforderung lag in der Materialvielfalt: Holz, Schildpatt, Messing und Bronze reagieren unterschiedlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Diese Spannungen führen dazu, dass sich Teile der Marketerie vom Untergrund ablösen. Ziel der Restaurierung war es daher, gelöste Partien vorsichtig zu reinigen und mit geeigneten Methoden niederzuleimen. - [<i>Kleine Kommode </i> Kirschbaum München um 1815](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kleine-kommode-um-1815/): Vor einiger Zeit fand ein kleines Biedermeierschränkchen den Weg in die Berliner Restaurierungswerkstatt. Form und Konstruktion verrieten seine Herkunft: ein frühes Stück um 1815, wahrscheinlich aus einer Münchener Tischlerwerkstatt. Typisch für diese Zeit ist die Reduktion auf schlichte, klare Linien. - [<i>Louis XV-Kommode </i> (Jacques Dubois) Paris um 1740](https://hennig-restaurierung.de/referenz/louis-xv-kommode-jean-desforges-um-1750/): In meiner Restaurierungswerkstatt in Berlin wurde eine außergewöhnliche Chinoiserie-Kommode des bedeutenden französischen Ébénisten Jacques Dubois (1694–1763) restauriert. Das Möbel stammt aus der Zeit des französischen Rokoko und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von feiner europäischer Handwerkskunst und fernöstlicher Ornamentik. Im Gegensatz zur kleineren, zuvor restaurierten Kommode  zeigt dieses Stück eine breitere Form mit Vogelmotiven und floralen Szenen, die den charakteristischen Reiz des französischen Chinoiserie-Stils unterstreichen. - [<i> Altarrelief </i> Die Heilige Sippe in Lindenholz um 1480](https://hennig-restaurierung.de/referenz/teilfragment-eines-altars/): Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entwickelte ich ein Restaurierungskonzept: Schwundrisse, die durch Temperaturschwankungen entstanden waren, wurden mit Holzspanen geschlossen. Anschließend erfolgte die Reinigung der stark verschmutzten Oberfläche mit einer wässrigen Lösung. Diese Arbeit war anspruchsvoll, da die Tiefen und Höhen des Reliefs sensibel behandelt werden mussten – eine zu intensive Reinigung hätte zu einem unerwünschten Substanzverlust und einer überhellten Wirkung geführt. Die Ergänzungen in Lindenholz wurden sorgfältig eingepasst und farblich angepasst. - [<i>Kleiner Wecker </i> Russen-Waldlager 1945](https://hennig-restaurierung.de/referenz/wecker-1945/): Im Rahmen des Studiums-Konservierung und Restaurierung von Archäologischem historischem Kulturgut an der HTW-Berlin wurde ein kleiner Wecker aus einem Waldlager der Roten Armee (Raum Brandenburg, 1945) von mir untersucht und bearbeitet. Der Fund stammt aus einem von Archäologen freigelegten Grabungskontext; erste Röntgenaufnahmen des Innenlebens zeigten gebrochene Triebe, lose Zahnräder und stark korrodierte Federhäuser. Es handelt sich um ein Kompositobjekt mit unterschiedlichen Metallen und Metallverbünden – entsprechend anspruchsvoll in Untersuchung und Konservierung. - [<i> Kommodensekretär </i> in Nussbaum um 1780](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-und-sekretaer-in-nussbaum-um-1780/): Die Barockkommode mit Sekretäreinlage ist in Nussbaum furniert und weist eine stark verblichene Oberfläche auf. Zur Wiedergewinnung von Tiefe und Lesbarkeit des Furniers erfolgt eine kontrollierte Lackreduzierung als partielle Abnahme des Nitrocelluloselacks, geführt über Kompressen auf Basis vorab durchgeführter Lösemitteltests. Dadurch wird die durch UV vergilbte obere Lackzone abgenommen und das Nussbaumholz tritt wieder klar und leuchtend hervor. Final erfolgt der Neuaufbau eines Öl Kolophoniumlacks, um noch mehr Leuchtkraft zu erzeugen. - [<i> Art Deco Zimmer </i> Berlin um 1930](https://hennig-restaurierung.de/referenz/art-deco-zimmer-berlin-um-1930/): In meiner Restaurierungswerkstatt in Berlin stand ein vollständiger Art Deco Zimmersatz zur Restaurierung an, der seit Jahrzehnten Teil einer Wohnung in Berlin Mitte ist. Zum Ensemble gehören ein Tisch, acht Stühle, ein Kleiderschrank sowie ein Sideboard mit 2 Türen und Schubladen. Schon bei der ersten Sichtung war erkennbar, dass es sich nicht um einzelne Möbel, sondern um eine bewusst zusammenhängende Einrichtung handelt. Proportionen, Details, Oberflächen und Materialkontraste folgen einem einheitlichen Gestaltungskonzept, wie es für Interieurs um 1930 typisch ist. - [<i> Beistelltischchen </i> in Kirschbaum München um 1820](https://hennig-restaurierung.de/referenz/beistelltisch-in-kirschbaum-muenchen-um-1920/): Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Beistelltisch aus dem frühen 19. Jahrhundert aus dem Raum München. Das Möbel ist in Kirschbaum furniert und besitzt eine kleine, mittig sitzende Schublade. Der Entwurf überzeugt durch seine klare Form und ruhige Flächenwirkung. Gerade diese Zurückhaltung wirkt erstaunlich modern und nimmt in ihrer Reduktion die sachlichen Linien der 1920er Jahre und später auch der 1950er Jahre vorweg. Dadurch ist der Tisch bis heute ein sehr gefragtes Möbel, obwohl er deutlich älter ist. - [<i> Beistelltischchen </i> Kirschbaum um 1815](https://hennig-restaurierung.de/referenz/beistelltischchen-um-1815/): Das Biedermeier, eine Epoche, die grob von 1815 bis 1848 datiert wird, nahmen kleine Beistelltische, Salontischchen und Nähtischchen eine besondere Rolle im Wohnkultur-Ensemble ein. Diese Zeit, geprägt von einer Rückkehr zur häuslichen Gemütlichkeit und einer Abkehr von den überladenen Formen vergangener Trends, begünstigte die Fertigung und Nutzung kleinerer, funktionaler Möbelstücke, die sowohl ästhetischen als auch praktischen Ansprüchen gerecht wurden - [<i>Spieltisch </i> Palisanderholz um 1880](https://hennig-restaurierung.de/referenz/spieltisch-um-1880/): In unserer Restaurierungswerkstatt Berlin erreichte uns ein besonderer Spieltisch aus der Zeit um 1880. Das historische Möbel zeigte feine Intarsien; einige florale Motive waren jedoch verloren. Mit präziser Handarbeit wurden die fehlenden Blumenmotive ergänzt, bis das Dekor wieder geschlossen und stimmig wirkte. - [<i>Louis XV-Kommode </i> (Jacques Dubois) Paris um 1740](https://hennig-restaurierung.de/referenz/rokoko-kommode-chinoiserie/): In unserer Restaurierungswerkstatt wurde eine französische Rokoko-Kommode um 1750 (Louis XV) mit feinem Chinoiserie-Dekor bearbeitet. Das Möbelstück ist signiert und kann der Werkstatt von Jacques Dubois zugeschrieben werden. Die originale Schwarzlack-Fassung weist viele Schäden auf und die feuervergoldeten Ormolu-Applikationen waren zum größten Teil gelöst. Für die Möbelrestaurierung war es eine besondere Herausforderung. - [<i>Gedrechselter Holzkelch </i> Bardowick um 1189](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kelch-um-1189/): Im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts steht ein gedrechselter Holzkelch, der 2014 in Bardowick bei Lüneburg aus einem mittelalterlichen Grabungskontext geborgen wurde. Es handelt sich um einen äußerst fragilen Nassbodenfund, dessen Holz durch Druck und Feuchtigkeit stark verändert wurde. Die Substanz ist erheblich abgebaut, das Material brüchig und in mehrere Fragmente zerfallen. Der fragile Zusammenhalt wird nur noch durch Sediment im Inneren gewährleistet - [<i>Stollenkommode </i> um 1810](https://hennig-restaurierung.de/referenz/stollenkommode-um-1810/): Bei der fachgerechten Restaurierung steht der Substanzerhalt im Vordergrund: lockere Furniere werden gesichert, Oberflächen schonend regeneriert (z. B. Schellack), Eingriffe reversibel dokumentiert. So bleibt die historische Anmutung gewahrt – ein Ansatz, den ich in der Möbelrestaurierung Berlin und der Restaurierung antiker Möbel konsequent verfolge. Als Möbelrestaurator Berlin verbinde ich kunsthistorische Einordnung mit materialkundlicher Präzision der Holzrestaurierung, damit Objekte wie diese Stollenkommode ihre Authentizität und Funktion langfristig behalten. - [<i> Vertigo </i> Nussbaum um 1820](https://hennig-restaurierung.de/referenz/vertigo-biedermeier-nussbaum-um-1820/): Bei dem vorliegenden Vertiko handelt es sich um ein Objekt aus der Biedermeierzeit, dessen Oberflächen ursprünglich in Nussbaum furniert und farblich mittels Mahagonibeize akzentuiert wurden. Die ursprüngliche Beize war jedoch nicht lichtecht ausgeführt und ist über die Jahrhunderte unter UV-Einfluss deutlich verblichen. Heute zeigt die Oberfläche ein charakteristisches braun-gelbes Erscheinungsbild, das als historische Patina erhalten werden soll. Die vorhandene Patina ist gleichsam ein Dokument der Nutzung und ein ästhetisches Zeugnis des Alters des Möbels. Zahlreiche Gebrauchsspuren und oberflächenplastische Abrasionen prägen den visuellen Eindruck und bilden eine lebendige Materialgeschichte ab. - [<i> Unterschrank- Originale Teile </i> aus dem 17. Jahrhundert](https://hennig-restaurierung.de/referenz/buffet-neo-renaissance-um-1870/): Der Unterschrank besteht aus einem Korpus mit zwei Türen und dekorativen Beschlägen im Stil der Renaissance. Das Möbel wurde wahrscheinlich um 1870 gefertigt, also in einer Zeit, in der ältere Stile bewusst nachgeahmt wurden. Auffällig ist, dass nicht alle Teile gleich wirken. Die Türfüllungen mit ihren eingelegten Hölzern und der besonderen Farbigkeit sprechen dafür, dass hier sehr wahrscheinlich ältere Originalteile verwendet wurden, vermutlich aus der Zeit um 1650. Der Korpus scheint später darum herum gebaut worden zu sein und erhielt eine dunkle Oberfläche, die ein dunkles Holz nachahmen soll. - [<i>Stühle </i> Altes Land](https://hennig-restaurierung.de/referenz/stuehle-vierlande/): Als Möbelrestaurator Berlin verbinde ich kunsthistorische Einordnung mit präziser Restaurierung von Holz: Intarsien niederlegen und ergänzen, Oberflächen regenerieren und dokumentieren – verantwortungsvoll und langlebig. So bleibt die Authentizität erhalten und die Stühle sind wieder alltagstauglich. - [<i>Hochzeitstruhe </i> um 1900](https://hennig-restaurierung.de/referenz/hochzeitstruhe/): Diese Truhe musste aufwändig restauriert werden. Es gab jede Menge Verlust zu verzeichnen und die Oberfläche war desolat. Unter dem Schlüsselschild war noch die originale lichtgeschützte Farbfassung erhalten. So gab es bei der Restaurierung der Öl-Wachs Oberfläche eine gute farbliche Orientierung. - [<i>Dielenschrank </i> um 1830](https://hennig-restaurierung.de/referenz/dielenschrank-um-1830/): Der ländliche Dielenschrank aus Kiefernholz, gefertigt um 1830 und mit einer kirschbaumimitierenden Öllasur versehen, war eigentlich dem Verfall preisgegeben. Das Holz war wurmstichig, brüchig und in weiten Teilen zerstört. Profile, Leisten und ganze Partien fehlten, sodass die Stabilität nicht mehr gewährleistet war. Als das Stück in meine Restaurierungswerkstatt in Berlin kam, war klar: Eine einfache Möbelaufarbeitung war hier nicht mehr möglich – es bedurfte einer umfassenden Restaurierung von Holz und Substanz. - [<i> Sideboard mid century </i> von Oldenburg nach Buxtehude](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-um-1835/): Dieses Sideboard (Schiebetüren, runde Griffschalen, konische Füße) habe ich in meiner Restaurierungswerkstatt in Berlin umfassend überarbeitet. Ziel der Möbelrestaurierung: Spuren der Nutzung respektieren, aber die Funktion und die gestalterische Klarheit des Entwurfs wieder voll zeigen – ein Ansatz, wie ich ihn in der Restaurierung von Holz konsequent verfolge. - [<i>Sekretär </i> Louis-Philippe I. Mahagoni um 1845](https://hennig-restaurierung.de/referenz/sekretaer-um-1850/): In meiner Restaurierungswerkstatt in Berlin liegt der Schwerpunkt auf behutsamer Möbelrestaurierung: gelöste Furniere werden niedergelegt, Beschläge und Schubführungen überarbeitet, gealterte Überzüge – etwa eine Schellackpolitur – möglichst regeneriert statt ersetzt. So bleiben Patina und historische Anmutung gewahrt. Für Projekte in Berlin und Potsdam stehe ich als Restaurator mit Restaurierung von Holz und restaurierung antiker Möbel zur Verfügung – verantwortungsvoll, dokumentiert und mit Blick auf Minimalintervention. - [<i>Schreibtisch </i> um 1860](https://hennig-restaurierung.de/referenz/schreibtisch-um-1860/) - [<i> Bernsteinschrank-Walter Simon </i> Naturkundemuseum Berlin](https://hennig-restaurierung.de/referenz/bernsteinschrank-naturkundemuseum/): Im Zuge einer materialtechnischen Untersuchung hatte ich die Gelegenheit, den sogenannten Bernsteinschrank von Walter Simon aus der Bernsteinsammlung des Museums für Naturkunde Berlin eingehend zu studieren. Das kunstvoll gearbeitete Möbel, gefertigt aus Eichenholz mit massiven Kupferbeschlägen, ist ein herausragendes Beispiel für das jüdische Mäzenatentum im deutschen Kaiserreich und zugleich ein kulturhistorisches Dokument der Wissenschaftsgeschichte um 1900. - [<i> Bauhaus Vitrine </i> Medizinschrank um 1930](https://hennig-restaurierung.de/referenz/bauhaus-vitrine-um-1930/): Dieser Medizinschrank aus den 1930er Jahren musste aufwendig retuschiert werden. Statt einer Neulackierung wurden die Fehlstellen ausschließlich mit Gouache und Acryl ergänzt, um die historische Oberfläche und ihre Alterung zu bewahren. Besonders anspruchsvoll war die Abstimmung der unterschiedlichen Weißtöne, die sich erst im genauen Hinsehen als vielschichtig zeigen. Gerade diese Zurückhaltung ist entscheidend: Sie erhält nicht nur die materielle Authentizität, sondern auch den sachlichen, funktionalen Charakter des Möbelstücks, der an die Formensprache der frühen Moderne erinnert. - [<i>Reliquienbüste </i> in Linde](https://hennig-restaurierung.de/referenz/reliquienbueste-in-linde/): Diese Reliquienbüste ist aus Lindenholz geschnitzt und trägt auf Brusthöhe ein rundes Reliquienfach, das von einem fein gearbeiteten Kranz gerahmt wird. Nach einem Schaden war dieser Kranz gebrochen; in meiner Restaurierungswerkstatt Berlin wurde er passgenau neu verklebt und statisch gesichert. Vor dem Kleben erfolgten eine trockene Reinigung, die Dokumentation der Bruchkanten und eine Probeanpassung. Verklebt wurde mit einem reversiblen proteinbasierten Leim (hausenblasen-/hautleim), kleine Fehlstellen wurden mit Kreide-Leim-Kitt ergänzt und farblich zurückhaltend retuschiert. So bleibt die Eingriffstiefe minimal und später nachvollziehbar - [<i>Kommode </i> norddeutsch in Mahagoni um 1840](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-in-mahagoni-um-1840/) - [<i>Sekretär-Kommode </i> in Esche](https://hennig-restaurierung.de/referenz/sekretaer-kommode-in-esche/): Dieser Schreib-Sekretär (spätes Biedermeier, ca. 1835–1848) zeigt die für Norddeutschland typische Zurückhaltung: klare Geometrie, betonte Flächen und ein helles, lebhaftes Furnierbild. Das Innenleben mit kleinen Laden, beinsfarbenen Zugknöpfen und einer ausgesägten Mittelöffnung verbindet Ordnung und Zweckmäßigkeit – genau jene Mischung aus Schlichtheit, Funktion und fein präsentiertem Holz, die den Biedermeier ausmacht. - [<i> Vasen Tisch </i> Kirschbaum um 1820](https://hennig-restaurierung.de/referenz/biedermeier-tischum-1820/): Der runde Biedermeier-Tisch kam mit erheblichen Oberflächenschäden in meine Restaurierungswerkstatt in Berlin: tiefe Druckstellen, Kratzer und breite Trocknungsrisse durch jahrelange Nutzung und wechselnde Raumklimata. Nach der Bestandsaufnahme und Fotodokumentation entstand ein Restaurierungskonzept, das Substanz erhält, Funktion sichert und die historische Anmutung respektiert – genau der Ansatz, den ich verfolge, wenn Kundinnen und Kunden ihren Tisch restaurieren lassen möchten. - [<i> Kirchenbänke Groß Glienicke </i> Holzimitationen](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kirchenbaenke/): Ein zentraler Teil unserer Arbeit liegt darin, überstrichene Malerei auf Objekten wieder Sichtbar zu machen. Bei Ergänzungen setzen wir auf natürliche Pigmente und Bindemittel, die den historischen Materialien entsprechen. Ziel ist eine möglichst originalgetreue und zugleich langlebige Restaurierung, die den Charakter und die Authentizität des Objekts bewahrt. Ein besonderes Projekt führte mich in die Kirche Groß Glienicke, wo die Restaurierung der historischen Kirchenausstattung im Mittelpunkt stand. Gemeinsam mit Dipl.-Restaurator Janko Barthold aus Jüterbog haben wir aufwendige Farbschichtenanalysen an den Bänken durchgeführt. Ziel war es die ursprüngliche Gestaltung wieder sichtbar zu machen. - [<i>Kommode </i> Eiche um 1825](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-eiche/): Dieses Möbelstück aus massiver Eiche stellte eine besondere Herausforderung dar. Eine der charakteristischen, ebonisierten Halbsäulen war verloren gegangen und musste von Grund auf rekonstruiert werden. In der Restaurierungswerkstatt erfolgte die Neuanfertigung mit großem Respekt vor der ursprünglichen Formensprache und den historischen Techniken - [<i>Schreibsekretär</i> Apfelbaum norddeutsch um 1825](https://hennig-restaurierung.de/referenz/sekretaer-um-1825/): Als Möbelrestaurator Berlin in einer Restaurierungswerkstatt setze ich auf schonende Restaurierung von holz: Schellack regenerieren, Furniere sichern, Oberflächen fachgerecht auffrischen. Für Restaurierung antiker Möbel Berlin und eine präzise Möbelrestaurierung Berlin berate ich Sie gern zu den passenden Maßnahmen. - [<i>Spiegelrahmen </i> um 1760](https://hennig-restaurierung.de/referenz/schaukelstuhl/): Schichtbezogene Maßnahmen an der Vergoldung: Regenerieren/Reduzieren gealterter Überzüge, schonende Retusche mit Ton- und Glanzabgleich; Neuvergoldung nur punktuell, wenn tragende Originalsubstanz fehlte – Leitlinien Minimalintervention & Reversibilität (Dokumentation inklusive).Diese Vorgehensweise entspricht gängigen Standards der Rahmen- und Vergoldungsrestaurierung - [<i>Schreibsekretär</i> um 1780](https://hennig-restaurierung.de/referenz/schreibsekretaer-um-1780/): Im Auftrag der Diplom-Restauratorin Martina Schulz (Hamburg) wurde ein Rokoko-Sekretär in unserer Restaurierungswerkstatt in Berlin untersucht. Bereits beim Erstbefund fiel der farblich kontrastierende Giebelaufsatz ins Auge. Mehrere frühere Restaurierungskampagnen ließen sich nachweisen; das Kranzgesims wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit vollständig überarbeitet bzw. neu gefertigt. An den Korpusseiten waren Nussbaum-Marketerien stark reduziert (bis ca. 0,3 mm) – Schleifspuren belegen unsensible Eingriffe in die Originalsubstanz. - [<i>Schreibsekretär </i> um 1775](https://hennig-restaurierung.de/referenz/schreibsekretaer-um-1775/): Im Auftrag von Diplom-Restauratorin Martina Schulz (Hamburg) wurde ein barocker Sekretär aus Nussbaum in unsere Restaurierungswerkstatt in Berlin überführt. Das Möbel war mehrfach vorrestauriert; einige Bauteile erwiesen sich als nicht original. An den Korpusseiten waren Nussbaum-Marketerien stellenweise bis auf ca. 0,3 mm heruntergeschliffen. Deutliche Schleifspuren zeugen von unsensiblen Eingriffen in die Originalsubstanz und machten eine konservatorisch saubere Holzrestaurierung erforderlich. - [<i>Kommode </i> Kirschbaum um 1840](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-um-1840-2/): Diese Kirschbaum-Kommode , wurde mit einer rotbraunen Beize gefärbt, um das edlere Mahagoni-Holz vorzutäuschen. Das Möbel habe ich von einer Reise ,schwer beschädigt aus Wien als Souvenir mitgebracht. Durch unterschiedliche Lichteinwirkungen ist die Oberfläche unterschiedlich gealtert, so das sich partiell rotbraune Flecken über das Möbel verteilte. - [<i>Kommode </i> Kirschbaum um 1830](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-um-1830/): Diese Kommode aus der Zeit um 1830, gefertigt in edlem Kirschbaum, war durch gelöste Furniere stark beeinträchtigt. In meiner Restaurierungswerkstatt in Berlin wurden sämtliche Furnierstücke aufwendig niedergeleimt und so die Stabilität und Authentizität des Möbels wiederhergestellt. - [<i>Tabernakel-Sekretär </i> um 1760](https://hennig-restaurierung.de/referenz/sekretaer-um-1760/): Zur genaueren Einordnung wurden die Befunde mittels UV Mikroskopie untersucht. Die erhaltenen Lackreste gaben wichtige Hinweise auf den ursprünglichen Oberflächenaufbau und dienten als Orientierung für die weitere Restaurierung. Auf diese Weise konnte die neue Oberfläche nicht frei interpretiert, sondern auf Grundlage des vorhandenen Bestands entwickelt werden. - [<i>Kommode </i> Esche um 1840](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-um-1840/): Diese Kommode aus Eschenholz (um 1845) kam mit einem stark gealterten, krepierenden Nitrocelluloselack in meine Restaurierungswerkstatt in Berlin. Ziel der Restaurierung von Holz war es, die originale Anmutung zu bewahren und die Patina sichtbar zu erhalten. - [<i>Schmuckschatulle </i> um 1820](https://hennig-restaurierung.de/referenz/schatulle-biedermeier/): Aus konservatorischer Sicht zeigen Originale dieser Zeit typische Alterungsbilder: gelöste Furniere, Spannungsrisse, ermüdete Scharniere und gealterte Polituren. In der Möbelrestaurierung liegt der Fokus daher auf Minimalintervention: Furniere werden niedergelegt, Oberflächen (z. B. historische Schellackpolituren) möglichst regeneriert statt ersetzt, Retuschen bleiben reversibel, Beschläge und Schlösser werden behutsam gangbar gemacht. So bleibt die Patina als Zeugnis der Nutzung erhalten, während Funktion und Präsentationsqualität zurückkehren. - [<i>Vitrine </i> um 1920](https://hennig-restaurierung.de/referenz/vitrine-um-1920/) - [<i> TV-Sideboard </i> Mid Century 50er Jahre](https://hennig-restaurierung.de/referenz/tv-sideboard-50er-jahre/): Bei diesem Sideboard der Deutschen Werkstätten Hellerau aus den 1960er Jahren zeigte sich eine stark gealterte Oberfläche. Der vorhandene Nitrocelluloselack war deutlich vergilbt, zudem fanden sich über das gesamte Möbel verteilt Abriebspuren, Kratzer und matte, unruhige Bereiche. Besonders auffällig war ein farblicher Unterschied zwischen den beiden Türen: Die rechte Tür erschien im Vergleich zur linken deutlich rötlicher. - [<i>Kommode </i> 1830 Mahagoni](https://hennig-restaurierung.de/referenz/kommode-mahagoni/): Bei Ankunft in der Restaurierungswerkstatt zeigte die Kommode einen stark vergilbten Nitrocelluloselack (20. Jh., nicht original). Zudem wies das Möbel zahlreiche Furnierverluste und unterschiedliche Lichtverfärbungen auf: UV-Licht hatte das Mahagoni partiell ausgeblichen. Wie auf einem vergilbten Gemälde war die Maserung des Holzes nicht mehr erlebbar. Zonen blieben dunkler, die Oberfläche wirkte fleckig. Ein reiner „Patina-Erhalt“ war deshalb fachlich nicht vertretbar.